Es ist schon Tradition, dass wir unsere Campingsaison in Stoja eröffnen – und uns dort jedes Frühjahr die Delfine begrüßen. Sobald sich die ersten warmen Sonnenstrahlen ankündigen, gönnen wir uns eine Portion Vitamin Sea.

Istrien bietet sich für Ostösterreicher*innen wie uns an, die „nur mal schnell ans Meer“ fahren wollen. Über die Autobahn sind wir in 5,5 Stunden am südlichsten Zipfel – in unserem kleinen, feinen Paradies. Was uns hier so gut gefällt:

Camping Stoja

Aus der Hecklappe aufs Meer schauen und Delfine beobachten – das geht am Campingplatz Stoja. In der Hauptsaison tummeln sich hier bis zu 2500 Menschen. In der Nebensaison verstreuen sich die Camper dagegen weitläufig unter den Pinien und es gibt immer ein freies Plätzchen direkt an der felsigen Küste, mit Blick auf das glitzernde Meer und die untergehende Sonne. Wenn uns nach Markt und Menschen ist, sind wir mit dem Linienbus schnell in Pula. Spätestens um 19 Uhr sind wir aber zurück – denn da beginnt mit ein bisschen Glück die Delfinzeit 🙂

Unser Lieblingsplatz #420

Amphitheater in Pula

Sonnenuntergang am Campingplatz Stoja

Kap Kamenjak

Safari Beach Bar, Klippenspringen und Dinosaurierspuren. Kap Kamenjak ist ein Naturschutzgebiet, das ein paar lustige Highlights zu bieten hat – kaum zu glauben, dass manche Campingnachbarn auch nach mehreren Istrien-Besuchen noch nie davon gehört haben. Die Eingänge befinden sich in Premantura. Auf den ersten Blick ist es eine staubige Angelegenheit, vor allem wenn es schon länger nicht geregnet hat. Abseits der Hauptwege finden sich jedoch viele bunte Blumen, idyllische Buchten mit türkisblauem Wasser und sogar (angeblich echte) Dinosaurierspuren.

Der Dinosaurierpfad befindet sich in der Nähe der westlichen Einfahrt auf der rechten Seite – einfach den Schildern folgen. Am südlichsten Ende liegt versteckt zwischen Bambussträuchern die bekannte Safari Beach Bar – mit einem Spielplatz für Groß und Klein. Adrenalinkicks kann man sich daneben beim Klippenspringen holen.

Rovinj

Großer Touristenhotspot, aber uns ist es trotzdem immer wieder einen Besuch wert. In den kleinen Gassen finden sich noch kleine, kreative Läden und malerische Gallerien von Künstler*innen, die hier ihren Sommer verbringen. Am Hafen gönnen wir uns traditionell Kaffee und Rieseneisbecher. Dieses Jahr haben wir außerdem unser Highlight in einem kleinen Stoffladen entdeckt: neuen Vorhangstoff für unseren T5 🙂

Liznjan

Nur wenige Kilometer neben Medulin, dem bekannten Touristenort, findet sich das verschlafene Fischerdorf Liznjan. Hier hält sich der Tourismus noch in Grenzen. Bis vor wenigen Jahren wurde die Halbinsel militärisch genutzt, jetzt ist sie für alle zugänglich. Vorbei an verrosteten Kriegsrelikten geht es durch Äcker und Blumenwiesen bis zu einem Leuchtturm – er wurde renoviert und wird vermietet.

Labin

An der Ostküste Istriens auf einem Hügel gelegen – Labin, das Dorf der Katzen. Angeblich sind die Katzen hier heilig, jedenfalls werden sie reichlich gefüttert. Das Dorf ist eine Miniversion von Rovinj, mit schönem Ausblick Richtung Cres. Auch die grünen Hügel drumherum sind eine Erkundung wert, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auch mit dem Auto.

Bilder: Claudia